Podcast-Tipp: »Das Undenkbare«
Enden – ist noch nicht vorbei. Aber es wird noch etwas dauern, bis es hier weitergeht. Bis dahin hat Marlen eine ganz besonderen Empfehlung für Euch: »Das Undenkbare«.
Enden – ist noch nicht vorbei. Aber es wird noch etwas dauern, bis es hier weitergeht. Bis dahin hat Marlen eine ganz besonderen Empfehlung für Euch: »Das Undenkbare«.
Vielleicht retten sie uns ja wirklich: Die Menschen, die Tierarten zurückholen wollen. Oder ist das alles einfach nur eine gute Geschichte, die wir allzu gerne glauben? In der vierten Folge von "Die Rückkehr" begegnen wir einem Team, das eine ausgestorbene Vogelart wieder ansiedeln will und dafür nach Hollywood schaut, wir begegnen einem Nashorn im Marmeladenglas und treffen Menschen, die vor allem eines antreibt: Hoffnung.
Nikita Zimov führt in einem großen Park ein Experiment durch: Er möchte 16 Quadratkilometer Eiswüste in ihren urzeitlichen Zustand zurückversetzen. Sein Ziel: den Permafrost stabilisieren – einen der größten CO₂-Speicher der Welt – bevor er unwiederbringlich auftaut. Aber er braucht große Tiere…
Wenn wir die Natur schon immer gemacht haben: Was spricht dann dagegen, sie auch wiederherzustellen? Eine Steppe, ein Ökosystem – vielleicht sogar ein verlorenes Tier zurückzuholen?
Stewart Brand hat eine große Vision, aber er weiß: Allein schafft er es nicht. Also sucht er sich einen Verbündeten. Er findet George Church, den Genetik-Pionier, der kühn verspricht, bis 2028 das Mammut zurück auf die Erde zu holen. Kein leeres Gerede: 2024 hat er bereits eine ausgestorbene Art wiederbelebt – den Schattenwolf, bekannt aus Game of Thrones.
Stewart Brand ist Mitbegründer der Hippie-Bewegung und nicht zuletzt haben wir ihm irgendwie das erste Bild der Erde zu verdanken. Heute setzt er sich für eine Idee ein, die wie Science-Fiction klingt: Er möchte das Artensterben nicht nur stoppen. Er möchte es… umkehren.
In Berlin arbeitet Thomas Hildebrandt an genau so einem Wunder: Mit im Labor erzeugten Embryonen versucht sein Team, die nördlichen Breitmaulnashörner zurückzubringen – eine Art, die schon fast von unserem Planeten verschwunden ist.
»Enden: Die Rückkehr« ist die Geschichte eines Versprechens, das wie Science-Fiction klingt: die Rückkehr ausgestorbener Arten. Denn einige Wissenschaftler:innen arbeiten daran, das Unmögliche möglich zu machen: Sie wollen das Mammut zurück auf den Planeten holen.
Die Staffel begleitet gentechnische Pioniere wie George Church und Vordenker wie Stewart Brand, die überzeugt sind: Biotechnologie kann Arten retten. Gleichzeitig kämpft Thomas Hildebrandt in Berlin mit modernster Reproduktionsmedizin um die letzte Chance des Nördlichen Breitmaulnashorns. Können wir Arten wirklich zurückholen und sollten wir es überhaupt? Eine Reise von Berliner Laboren bis in die eisige Tundra Sibiriens, von Gentechnik-Pionieren in Boston bis zur letzten Nashornbastion...
Eine kleine Behörde auf Jamaika verwaltet mehr als ein Drittel unseres Planeten: die Tiefsee. Ihrem Chef Michael Lodge wird immer wieder vorgeworfen, Gerard Barron bei seinen Bergbaugeschäften zu unterstützen. Jetzt fordert ihn eine Gegenkandidatin heraus. Sie bekommt Rückenwind von einer neuen wissenschaftlichen Entdeckung, die unser Verständnis von der Tiefsee auf den Kopf stellt.
Norwegen ist mit Öl reich geworden. Doch was passiert, wenn die Quellen versiegen? Der Unternehmer Walter Sognnes setzt auf Tiefseebergbau: Mit Robotern will er die Rohstoffe der Zukunft vom Meeresboden holen. Auch Gerard Barron wettet auf die Tiefsee – und auf eine Regelungslücke, die ihm erlauben könnte, ohne internationale Regeln mit dem Abbau zu starten. Ein Wettlauf um die Zukunft der Rohstoffindustrie beginnt.
Ganz so harmlos wie Barron es darstellt, ist der Tiefseebergbau nicht. Denn bislang haben wir relativ wenig davon verstanden, wie das Ökosystem auf dem Meeresboden funktioniert, sagt die Biologin Andrea Koschinsky. Deshalb will die Aktivistin Amanda Helle den Tiefseebergbau verhindern – und zwar genau dort, wo er stattfindet. Es kommt zum Showdown mitten im Pazifik.
In der Tiefsee soll die Antwort auf die Klimakrise liegen – das verspricht der australische Unternehmer Gerard Barron. Aber damit er die Menschheit vor dem Kollaps retten kann, braucht er ein Land, das für ihn bürgt – und das mit ihm zu alter Größe zurückfinden könnte.
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